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Schnyder, Jean-Frédéric

Geboren: 16.5.1945, Basel

Aufgewachsen im Waisenhaus in Bern. Fotografenlehre in Olten 1962-1965. Erste künstlerische Arbeiten im Bereich Pop Art 1966. Als Künstler Autodidakt. Schnyders Themen und seine Ausdrucksmittel sind vielfältig, sein Werk ist eine Gratwanderung zwischen Humor, Kitsch und Persiflage der Kunstwelt. Schnyder arbeitet oft in Serien, seine Malerie erhält dadurch einen markant konzeptuellen Charakter. 1993 vertrat Schnyder die Schweiz an der Biennale von Venedig. Er lebt seit 1996 in Zug. Im Bereich der Fotografie war Schnyder in den sechziger Jahren in der konkreten Fotografie aktiv, bei der es weniger ums Abbilden geht, sondern um das Ausloten der technisch-ästhetischen Möglichkeiten des fotografischen Prozesses. Oft ist dabei keine Kamera im Spiel, das Fotopapier wird direkt bearbeitet.

EINZELAUSSTELLUNGEN
(Auswahl) Erste EA in der Galerie Toni Gerber, Bern 1967, 1969, 1972, 1977; Kunstmuseum, Winterthur 1982 («Die Kunst von Jean-Frédéric Schnyder»); Kunsthaus, Luzern 1980; Aargauer Kunsthaus, Aarau 1992; Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main 1993; Kunstverein, Salzburg 1996; Ikon Gallery, Birmingham 2002; Kunstmuseum, Basel 2007.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Kunsthalle, Bern 1966 («When Attitude Becomes Form»); Galerie Aktuell, Bern 1967 («konkrete fotografie»).

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