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Gabler, Johann Adam

Geboren: 25.3.1833, Ottowind, Sachsen D
Gestorben: 19.5.1888, Interlaken


Bilddatenbank

Gabler kam als Wagnergeselle 1861 in die Schweiz und wechselte zwei Jahre später in die Fotografie, Wanderfotograf im Emmental (1864 sowie 1866-1869) und im Berner Oberland. Um 1870 baute Gabler in Interlaken, wo damals der Tourismus seinen Aufschwung nahm, ein Haus mit einem Fotoatelier, wo er Foto-Panoramen, Landschaftsaufnahmen, Cartes-de-visite, Stereobilder, Atelier-Porträts folkloristischer Typen des Berner Oberlands als Sammelbilder für Touristen herstellte. Viele seiner rund 10 000 Aufnahmen haben den Charakter romantisierter Reiseandenken. Das Geschäft wurde 1888 vom Sohn Arthur Gabler übernommen. Einige von Gablers Negativen gehören zu den frühesten in der Schweiz entstandenen Jodkollodiumplatten.

SAMMELPUBLIKATIONEN
Enzo Azzoni, «La fotografia sul Lago Maggiore, 1840-1890», Alberti, Intra 1980; René Perret, «Frappante Ähnlichkeit. Pioniere der Schweizer Photographie», BEA, Brugg 1991; Paul Hugger, «Das Berner Oberland und seine Photographen», Krebser, Thun 1995; Markus Schürpf, «Fotografie im Emmental. Idyll und Realität» (Kat.), Kunstmuseum, Bern 2000.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Glas-Photographie-Kunst-Ausstellung, Waisenhaussaal, Burgdorf 1875.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Schweizerische Landesausstellung, Zürich 1883; Kunstmuseum, Bern 2000 («Fotografie im Emmental. Idyll und Realität»); Rathaus, Burgdorf 2001 («Frühe Fotografie in Burgdorf, 1839-1875»).

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