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Hiltbrunner, Ernst

Geboren: 30.12.1900, Wyssachen BE
Gestorben: 2.3.1994, Madiswil BE

Zweites von neun Kindern, Verdingbub, Bauernknecht, Arbeit in einer Braunkohlegrube in Zell LU, Torfstecher auf dem Zugerberg, Handlanger, Weber, Holzarbeiter. Als Fotograf Autodidakt. Erste Kamera mit Hilfe des Dorfschmieds in Wyssachen selbst gebaut. Erste Aufnahmen um 1920. Einfaches Studio im Haus der Eltern. Erst neben-, dann hauptberuflicher Porträtfotograf im Emmental. In Wyssachen aktiv 1920-1955, dann Umzug nach Rohrbach, wo er ein Fotostudio betrieb. Wanderfotograf (gemäss Bewilligung der Polizeidirektion des Kantons Bern) für jegliche fotografische Sujets im Dienste der bäuerlichen Bevölkerung. Aufnahmen für Ansichtskarten. Der Nachlass, über 3000 Negativplatten, wird im Eidgenössischen Amt für Denkmalpflege verwahrt.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Ernst Hiltbrunner, Dorf- und Wanderphotograph, Wyssachen. Photographien 1920-1955» (Kat.), Kunsthaus, Langenthal 1994.

SAMMELPUBLIKATIONEN
Paul Hugger, «'Der schöne Augenblick'. Schweizer Photographen des Alltags», Offizin, Zürich o.J. (1989); Markus Schürpf, «Fotografie im Emmental. Idyll und Realität» (Kat.), Kunstmuseum, Bern 2000; «Seitenblicke. Die Schweiz 1848 bis 1998 – eine Photochronik», (Kat.), Offizin, Zürich 1998; «Herz im Emmental. Vom Leben mit einem Mythos», Limmat Verlag, Zürich 2011.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Kunsthaus, Langenthal 1994 («Ernst Hiltbrunner, Dorf- und Wanderphotograph, Wyssachen. Photographien 1920-1955»).

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Forum der Schweizer Geschichte, Schwyz 1998 («Seitenblicke. Die Schweiz 1848 bis 1998 – eine Photochronik», Wanderausstellung); Kunstmuseum, Bern 2000 («Fotografie im Emmental. Idyll und Realität»).

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