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Compar, L. Fr.

Gemäss Intelligenzblatt der Stadt Bern soll Compar im Mai 1840 der erste gewesen sein, der in Bern Daguerreotypien herstellte. Ob er auch Schweizer war, ist ungewiss. Compar stellte im selben Jahr auch in Zürich und Luzern Daguerreotypien her und präsentierte in Lausanne, wo der Nouvelliste Vaudois vom 7. August 1840 ihn als einen „Schüler Daguerres“ vorstellte, Ansichten verschiedener Schweizer Städte, die er zum Kauf anbot. Compar empfahl sich für Aufnahmen von Wohnsitzen, sowie Einzel- und Gruppenporträts und lud Interessierte ein, sich sein Studio anzusehen.

SAMMELPUBLIKATIONEN
Erich Stenger, «Die beginnende Photographie im Spiegel von Tageszeitungen und Tagebüchern», Verlag Konrad Triltsch, Würzburg-Aumühle 1940; Elisabeth Breguet, «100 ans de photographie chez les Vaudois, 1839-1939», Payot, Lausanne 1981; René Perret, «Frappante Ähnlichkeit. Pioniere der Schweizer Photographie», BEA, Brugg 1991; «Im Licht der Dunkelkammer. Die Schweiz in Photographien des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung Herzog», Christoph Merian Verlag, Basel 1994; «L‘ère du chamboulement. Lausanne et les pionniers de la photographie, 1845-1900», Musée Historique, Lausanne 1995; Alain Fleig, «Paul Vionnet: Au temps du calotype en Suisse romande», Ides et Calendes, Neuchâtel 2000; René Perret, «Kunst und Magie der Daguerreotypie. Collection W. + T. Bosshard», BEA- und Poly-Verlags AG, Brugg 2006.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Landesmuseum, Zürich 1994 («Im Licht der Dunkelkammer. Die Schweiz in Photographien des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung Herzog»).

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