Hans Staub, Murmelspiel, um 1933.

Workshop für Schulklassen zur aktuellen Ausstellung

KUNSTVERMITTLUNG IM FOTOZENTRUM
Kinder und Jugendliche bewegen sich ganz selbstverständlich in einem dynamischen Umfeld visueller Codes. Das Tempo der Veränderung verlangt aber auch nach Räumen der Reflexion über Fotografie, nach Orten, die sich explizit an Kinder und Jugendliche richten und sie in ihrer Alltagswelt abholen.
Die Auseinandersetzung mit Fotografie, das Nachdenken über die Wirkung von Bildern, aber auch deren sorgfältige Betrachtung begleiten jeden Ausstellungs-Workshop mit unserer Kunstvermittlerin.

Impressionen aus Workshops für Schulklassen

Tiere im Fotostudio

10. Februar – 21. Mai 2018

Balthasar Burkhard, Esel, 1996 © Estate Balthasar Burkhard, 2017

Still stehen, den Kopf gerade halten, lächeln – wie Profis posieren die Tiere vor der Linse von Balthasar Burkhard (1944–2010). Der Schweizer Fotograf machte gleich eine ganze Serie von Tieraufnahmen, die im enzyklopädischen Stil des 19. Jahrhunderts daherkommen. Burkhard fotografierte aber noch viele andere Dinge. Auf der Führung verschaffen wir uns einen Überblick über sein vielfältiges Werk und werden im Workshop selber zu fotografischen KünstlerInnen.

  • Stufen: Unterstufe und Mittelstufe
  • Dauer: 2 Stunden praktischer Workshop
  • Leitung: Christina Müller
  • Termine: nach Absprache
  • Ort: Fotostiftung Schweiz
  • Kosten: Die Kosten für die städtischen Kindergärten und Schulklassen übernimmt die Stadt Winterthur. Alle übrigen und auswärtigen Klassen bezahlen für den Workshop 230 CHF oder für eine dialogische Führung 160 CHF.
  • Anmeldung für städtische Schulklassen: www.museumspaedagogik.winterthur.ch
  • Anmeldung: vermittlung@remove-this.fotozentrum.ch

Fotografie auf Leintüchern – Burkhards Foto-Leinwände

10. Februar – 21. Mai 2018

Balthasar Burkhard / Markus Raetz, Das Bett, 1969/70 © Estate Balthasar

Fotografie kennt man klassischerweise auf dem Fotopapier, handlich und überschaubar. Aber Fotografie kann noch viel mehr. Wie sie sich auf Stoff als monumentale «Foto-Leinwand» präsentiert, erprobte der Schweizer Fotograf Balthasar Burkhard (1944–2010) neben vielen anderen fotografischen Experimenten. Auf der Führung verschaffen wir uns einen Überblick über sein vielfältiges Werk und experimentieren im Workshop selbst mit Fotografie auf Textilien.

  • Stufen: Mittelstufe bis Sekundarstufe, Gymnasium und Berufsschulen
  • Dauer: bis 2 ½ Stunden praktischer Workshop,
    bis 1 ½ Stunden dialogische Führung für Jugendliche
  • Leitung: Christina Müller
  • Termine: nach Absprache
  • Ort: Fotostiftung Schweiz
  • Kosten: Die Kosten für die städtischen Kindergärten und Schulklassen übernimmt die Stadt Winterthur. Alle übrigen und auswärtigen Klassen bezahlen für den Workshop 230 CHF oder für eine dialogische Führung 160 CHF.
  • Anmeldung für städtische Schulklassen: www.museumspaedagogik.winterthur.ch
  • Anmeldung: vermittlung@remove-this.fotozentrum.ch

     

Schule im Museum

EINFÜHRUNG FÜR LEHRPERSONEN:
Balthasar Burkhard
Mittwoch, 7. März, 16.30–18.00
(Treffpunkt: Kasse Fotostiftung Schweiz)

Christina Müller (Leitung Kunstvermittlung) führt durch die Ausstellung «Balthasar Burkhard» im Fotozentrum und stellt das neue Workshopangebot für Schulklassen vor: Hintergrundinformationen zur Ausstellung, Wissenswertes zum Inhalt des Workshops und Zeit zum Austauschen bei einem kleinen Apéro. Neu im Angebot gibt es pädagogisches Material, das zur Vor- und Nachbereitung oder für einen alleinigen Besuch mit der Klasse verwendet werden kann. Wer mag, kann im Anschluss, um 18.30 Uhr, an der öffentlichen Spezialführung mit der Gestalterin Trix Wetter und dem Architekten Ralph Gentner über Burkhard als Chronist der Berner Kunstszene teilnehmen.
 

ANREGUNGEN UND INFORMATIONEN
FÜR DEN MUSEUMSBESUCH

Das didaktische Material «Schule im Museum» gibt es zu den aktuellen Ausstellungen des Fotomuseum Winterthur und der Fotostiftung Schweiz. Das Dokument beinhaltet Informationen und Anregungen für den selbständigen Museumsbesuch mit einer  Schulklasse. Es bietet einen kurzweiligen Einstieg in die Ausstellung, gibt Anregungen für die Vermittlung, stellt jedoch keinen Ersatz für einen Workshop dar.
Das Angebot versteht sich als Ideengeber für einen interaktiven, spielerischen Museumsbesuch und kann beliebig erweitert werden. Der Lehrperson dient es vorgängig als Inspirationsquelle für die Vorbereitung. Vor Ort können die Schüler_innen es auch selbständig nutzen. Die Anregungen sind – mit einigen Anpassungen durch die Lehrperson – für alle Altersstufen geeignet.

Das didaktische Material ist in vier Teile gegliedert:

  • Kurze Biografie/Arbeitsweise der Fotografin/des Fotografen
  • Vor dem Museum
  • Nach dem Museum
  • Im Museum

Die Teile vor und nach dem Museum beinhalten Themen oder Aufgaben, die für die Vor-, bzw. Nachbereitung genutzt werden können.
Der Hauptteil «Im Museum» besteht aus 1-2 Aufträgen, die die Schüler_innen auf wichtige Inhalte der Ausstellung lenken sollen.

Druckanleitung: Am Besten wird das PDF-Dokument auf A4-Papier (160g/200g) doppelseitig ausgedruckt.
In der Mitte gefaltet ergibt sich ein handliches A5-Büchlein.

 

Labor-Workshops

Die Labor-Workshop bietet einen spielerischen und unkonventionellen Einstieg in die Fotografie. Sie führen ein in die Funktionsweise der ältesten, einfachsten und direktesten Fotokamera und stellen das Experimentieren mit Licht und Sujet in den Vordergrund. Die Workshops sind für alle Altersstufen geeignet und werden den Vorkenntnissen individuell angepasst.

FOTOGRAMM – GESTALTEN MIT LICHT

Fotogramm 2014 (© Fanny Vogler)

Auch ohne Kamera lassen sich Fotos gestalten. Licht, lichtempfindliches Papier und viel kreative Energie sind die einzigen Zutaten, die dafür benötigt werden. Die Vielseitigkeit der Resultate ist umso erstaunlicher: Schattenspiele, Lichtreflexe, Mehrfachüberlagerungen, die im Zusammenspiel unsere Phantasie anregen und so in den Bildern Sujets aller Art entdecken lassen. Die Schüler_innen eignen sich Wissen über die Funktionsweise einer analogen Kamera an, experimentieren im Labor und üben sich in Bildkomposition.

  • Stufen:Unter-/Mittel-/Oberstufe, Berufs- und Kantonschulen
  • Dauer: 2 - 2,5h
  • Termine: nach Absprache
  • Kosten: Die Kosten für die städtischen Schulklassen übernimmt die Stadt Winterthur.
    Alle übrigen und auswärtige Klassen bezahlen für die Workshops bis 10 Schüler_innen 250 CHF.
    Besonderes: max. 10 Schüler_innen aufgrund der Raumverhältnisse im Labor
  • Anmeldung für städtische Schulklassen: www.museumspaedagogik.winterthur.ch
  • Weitere Informationen und Anmeldung:
    Christina Müller, vermittlung@remove-this.fotozentrum.ch

 

CAMERA OBSCURA
– ZURÜCK ZU DEN URSPRÜNGEN DER FOTOGRAFIE

Die Camera Obscura, auch „dunkle Kammer“ oder „geheimnisvoller Raum“ genannt, ist eine Urform unserer heutigen Fotokameras. Im Workshop betreten die Schüler_innen eine raumgrosse Camera Obscura und entdecken die Ursprünge und Prinzipien der analogen Fotografie. Diese setzen sie im Anschluss bei selbständigem Fotografieren und Experimentieren mit einer Lochkamera um. So erfahren sie, wie sich Faktoren wie Licht, Zeit, Raum und Material aufs Bild auswirken. Das eingefangene Motiv wird dann auch eigenhändig im Labor entwickelt und als Unikat mit nach Hause gegeben.

  • Stufen: Unter-/Mittel-/Oberstufe, Berufs- und Kantonschulen
  • Dauer: 2 - 2,5h
  • Termine: nach Absprache
  • Kosten: Die Kosten für die städtischen Schulklassen übernimmt die Stadt Winterthur.
    Alle übrigen und auswärtigen Klassen bezahlen für die Workshops bis 10 Schüler_innen 250 CHF.
    Besonderes: max. 10 Schüler_innen aufgrund der Raumverhältnisse im Labor
  • Anmeldung für städtische Schulklassen: www.museumspaedagogik.winterthur.ch
  • Weitere Informationen und Anmeldung:
    Christina Müller, vermittlung@remove-this.fotozentrum.ch