Anonym, Dr. G. Imhof, Daguerreotypie, 1849
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Spreng, Robert

Geboren: 4.7.1890, Säckingen D
Gestorben: 15.01.1969, Basel


Bilddatenbank

Erlernte die Fotografie bei seinem Vater, „grossherzoglich-badischer Hofphotograph“. Übersiedelung nach Basel. Unterricht an der Basler Gewerbeschule. Lehr- und Wanderjahre im In- und Ausland (Paris, München) 1906-1912. Ausbildung zum Maler in München 1912-1914. Gebrauch von Farbpigmenten in der Fotografie, ein Verfahren im Sinne des Piktorialismus, für das Spreng 1913 in Antwerpen ausgezeichnet wurde. Atelier in Basel für Porträt-, Mode-, Architektur- und Industriephotographie 1913-1967. Alleinauftrag für die Dokumentation der Schweizerischen Landesausstellung in Zürich 1939. Pionier der „Neuen Fotografie“ in der Schweiz, einer der meistbeschäftigten Fotografen seiner Zeit. Ausstellungen in Paris, Wien, Berlin, London, Mailand. Reproduktionsfotografie für Bildbände (K. Witz, N. Manuel, U. Graf, F. Hodler). Seine Kunstsammlung (160 Werke von schweizerischen Künstlern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts) vermachte Spreng seiner Heimatgemeinde Reiden LU. Als Spreng 1967 das Atelier aufgab, vernichtete er alle Glasplatten und Negative. Abzüge liegen beim Basler Staatsarchiv und beim Historischen Archiv Roche in Basel.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Konrad Witz. Gesamtwerk», Cratander, Basel 1938; «Das goldene Buch der Landesausstellung 1939», Verkehrsverlag, Zürich 1939; «Heimat und Volk. Die Höhenstrasse der Schweizerischen Landesausstellung 1939», Verkehrsverlag, Zürich 1939; «Niklaus Manuel Deutsch», Johannes Asmus Verlag, Leipzig 1940; «Frank Buchser, der Maler», Graf, Basel 1940; «Schweizer Volkskunst/Art populaire suisse», Graf, Basel 1941; «50 Jahre Laufener Tonindustrie 1892-1942», Tonwarenfabrik Laufen, Laufen 1942; «Historische Schätze Basels. Eine Auswahl schöner Gegenstände aus dem Historischen Museum in Basel», Birkhäuser, Basel 1942; «Das Rathaus zu Bern, 1406-1942», Baudirektion des Kantons Bern, Bern 1942; «Hodler. Köpfe und Gestalten», Rascher, Basel 1947; «Die Sammlung Robert Spreng», Luzerner Nachrichten, Luzern 1989; A. Bieri, «Robert Spreng» (Monografie), Editions Roche, Basel 2001.

SAMMELPUBLIKATIONEN
«die neue fotografie in der schweiz» (Kat.), Gewerbemuseum, Basel 1933; «Die Schweiz – Mein Land», Otto Walter, Olten/Verkehrsverlag, Zürich 1939; «Die sportliche LA», Verkehrsverlag, Zürich 1939; François Gos, «Die Schweiz», Franz Deuticke, Wien 1939; «Wallis» («Das Volkserbe der Schweiz», Bd. II, Text Ch.-F. Ramuz), Urs Graf, Basel 1943; «50 ans Gunzinger frères S.A. Technos, Welschenrohr 1900-1950», Gunzinger frères S.A., Welschenrohr 1950; «Weltausstellung der Photographie 1952 Luzern Schweiz» (Kat.), Genossenschaft Photoausstellung, Luzern 1952; «Photographie in der Schweiz von 1840 bis heute», Niggli, Teufen 1974; «Blickfänger. Fotografien in Basel aus zwei Jahrhunderten» (Kat.), Christoph Merian Verlag, Basel 2004; «Bilderstreit. Durchbruch der Moderne um 1930» (Kat.), Limmat, Zürich 2007.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Museum Tinguely, Basel 2002 ("Robert Spreng und seine Fotodokumentation zu O. R. Salvisbergs Verwaltungsgebäude F. Hoffmann-La Roche AG»).

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Gewerbemuseum, Basel 1933 («die neue fotografie in der schweiz»); Kunsthaus, Luzern 1952 («Weltausstellung der Photographie»); Schweizerische Stiftung für die Photographie im Kunsthaus, Zürich 1974 («Photographie in der Schweiz von 1840 bis heute», Wanderausstellung); Historisches Museum, Basel 2004/05 («Blickfänger. Fotografien in Basel aus zwei Jahrhunderten»); Fotostiftung Schweiz, Winterthur 2007/08 («Bilderstreit. Durchbruch der Moderne um 1930»).

FILME
«Schweizerische Alpenposten», 1926 (erster Schweizer Farbfilm).

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