Anonym, Porträt von 2 Kindern, Ferrotypie, 1860er-1870er Jahre
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Garbald, Andrea

Geboren: 10.7. 1877, Castasegna
Gestorben: 1.11. 1958, Castasegna

Lehre und Praktikum am Photographischen Laboratorium des Eidgenössischen Polytechnikums (später ETH) in Zürich 1896-1898. Praktikum bei Foto Ganz in Zürich 1898. Eigenes Fotostudio und Optikergeschäft im Grenzdorf Castasegna im Bergell seit 1900. Fotograf des Bergells und seiner Bewohner. Einzel- und Familienporträts. Gruppenaufnahmen von Vereinen, Chören, etc. Landschaftsaufnahmen im Stil des Piktorialismus. Der Nachlass, rund 900 Originalabzüge und Negative, wird im Staatsarchiv Graubünden in Chur verwahrt.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Da Chiavenna al Maloja», Eigenverlag 1905; Silvia Andrea (d. i. Johanna Garbald-Gredig), «Das Bergell. Wanderungen in der Landschaft und ihrer Geschichte», Huber, Frauenfeld 1901; «Gottfried Semper im Bergell. Die Garbald-Saga», Du 693, März 1999.

SAMMELPUBLIKATIONEN
Jahrbuch des SAC, Bern 1904; «Von Photographen gesehen: Alberto Giacometti» (Kat.), Bündner Kunstmuseum 1986; Circolo Culturale/Collezionistico Chiavennasco/Società Culturale di Bregaglia, «Bregaglia – valle senza confini», Rotalit, Chiavenna I 2003; U. Bauer/J. Frischknecht, «Grenzland Bergell», Rotpunkt, Zürich 2003; «Albert Steiners Erben» (Kat.), Benteli, Bern 2010.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Bündner Kunstmuseum, Chur 2014 («Andrea Garbald. Fotograf und Künstler»).

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Bündner Kunstmuseum, Chur 1986 («Von Photographen gesehen: Alberto Giacometti»), 2010 («Foto Szene GR. Albert Steiners Erben»); Villa Garbald, Castasegna 2005/06 («Alberto Giacometti und Andrea Garbald».

FILME
Peter Spring, «Der Fotograf Andrea Garbald. Eine Spurensuche im Bergell», 2013.

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