Gotthard Schuh, Dreschen mit Hufen, Sizilien 1949.
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Edgerton, Harold E.

Geboren: 6.4.1903, Fremont USA
Gestorben: 4.1.1990, Cambridge USA

Elektroingenieur und Professor am Massachusetts Institute of Technology MIT in Cambridge, USA. Pionier der Hochgeschwindigkeitsfotografie. Edgertons Erfindung des elektrischen Stroboskops fand im Blitzlicht für Fotoapparate seine wohl wichtigste technische Anwendung. Als Fotograf interessierte Edgerton die Darstellung von Bewegungsabläufen, die für das menschliche Auge unsichtbar sind. Einer breiten Öffentlichkeit wurden seine Aufnahmen von abgefeuerten Projektilen, Explosionen, Flüssigkeitstropfen und dem Flügelschlag von Vögeln bekannt. Später entwickelte Edgerton eine Kamera, die es erlaubte, Atombombenexplosionen aus der Nähe zu fotografieren. Er entwickelte auch Beleuchtungsmethoden für die Unterwasserfotografie, was Forschern wie Jacques Cousteau zugute kam. Bronzemedaille der Royal Photographic Society London 1937.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Flash! Seeing the Unseen by Ultra High-Speed Photography», Hale, Cushman and Flint, Boston 1954; «Moments of Vision: The Stroboscopic Revolution in Photography», MIT Press, Cambridge 1979; «Stopping Time. Die Fotografie von Harold Edgerton», Stemmle, Schaffhausen 1988; «Seeing the Unseen: Dr. Harold E. Edgerton and the Wonders of Strobe Alley», MIT Press, Cambridge 1994; «Exploring the Art and Science of Stopping Time: The Life an Work of Harold E. Edgerton», MIT Press, Cambridge 1999.

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