Bisson Frères, Gletscher in den französischen Alpen, 1861
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Weiss, Florence

Geboren: 1945, Basel

Als Kind ging Florence Weiss ihrem Vater, einem leidenschaftlichen Freizeitfotografen, bei der Entwicklungsarbeit in der Dunkelkammer zur Hand. Kauf einer Leica mit 17 Jahren. Studium der Ethnologie, Politischen Philosophie und Kunstgeschichte in Basel. Aus einem Forschungsaufenhalt am Sepik-Fluss in Papua-Neuginea 1972-1974 gingen rund 10 000 Negative und Diapositive hervor. Während eines weiteren Forschungsaufenthaltes in Papua-Neuginea 1988/89 nahm Weiss das Fotografieren wieder auf, als ihr klar wurde, wie wichtig ihre früheren Fotografien für die damals fotografierten Menschen, ihre Familien und Nachkommen sind. Weiss' weitere Forschungsarbeit richtete sich auf die Ethnologie der Kindheit, Ethnopsychoanalyse und Gender Studies. Dozentin an der Universität Basel 1992 bis 2007.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Kinder schildern ihren Alltag: Die Stellung des Kindes im ökonomischen System einer Dorfgemeinschaft in Papua New Guinea» (Diss.), Ethnologisches Seminar der Universität und Museum für Völkerkunde, Basel 1981; «Kori: Ples Palimbei long Rabaul», Institute of Ethnology, University of Basel, Basel 1989; «Die dreisten Frauen: Ethnopsychoanalytische Gespräche in Papua-Neuguinea», Qumran, Frankfurt am Main 1991; «Vor dem Vulkanausbruch. Eine ethnologische Erzählung», Fischer, Frankfurt am Main 1999; «Kinder im Augenblick. Fotografien vom Sepik» (Kat.), Benteli, Bern 2015.

SAMMELPUBLIKATIONEN
«Kinder in der Dritten Welt, eine andere Erziehung», Informationsdienst 3. Welt, Bern 1979; «Gespräche am sterbenden Fluss: Ethnopsychoanalyse bei den Iatmul in Papua Neuguinea» (mit Fritz und Marco Morgenthaler), Fischer, Frankfurt am Main 1984.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Völkerkundemuseum, Zürich 2015/16 («Kinder im Augenblick. Fotografien vom Sepik»).

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