Hans Baumgartner, Zeppelin über Steckborn, April 1937.
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Bernoulli, Maria (Mia)

Geboren: 7.8.1868, Basel
Gestorben: 1963, Bern

Bernoulli entstammt der berühmten, seit dem 17. Jahrhundert in Basel ansässigen Familie, aus der mehrere Wissenschaftler und Künstler hervorgegangen sind. Maria "Mia" Bernoulli, "gebildet, klug und diszipliniert" (Jahrbuch 2009 des Hegau-Geschichtsvereins) gilt als erste selbständige Berufsfotografin der Schweiz. Mit ihrer Schwester Tuccia (Mathilde) betrieb sie ab 1902 in der Basler Innenstadt das Atelier "M. & T. Bernoulli Kunst-Photographie". In Basel lernte Bernoulli den angehenden Schriftsteller Hermann Hesse kennen, den sie 1904 heiratete. Sie gab das professionelle Fotografieren auf und zog mit Hesse nach Gaienhofen am Bodensee, wo drei Söhne zur Welt kamen. 1912 zog die Familie nach Bern um, später kam es zur Trennung von Hesse. Nach der Scheidung 1923 liess sich Bernoulli in Ascona nieder und betrieb in ihrem Haus eine Pension. 1942 kehrte sie nach Bern zurück.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Lichtwerke. Mia Hesse, geb. Bernoulli, als Photographin. Versuch einer Nahaufnahme», Hermann-Hesse-Haus, Gaienhofen 2013.

SAMMELPUBLIKATIONEN
«Erste Internationale Ausstellung für künstlerische Bildnis-Photographie», Wiesbadener Gesellschaft für bildende Kunst, Wiesbaden 1903; Bärbel Reetz, «Hesses Frauen», Insel, Berlin 2012.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Rathaus, Wiesbaden 1903 («Erste Internationale Ausstellung für künstlerische Bildnis-Photographie», Wanderausstellung); Kunsthalle, Basel 1903 («Weihnachtsausstellung»).

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