Hans Baumgartner, Pfingstrennen, Frauenfeld 1936.
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Gassler, Gottfried

Geboren: 27.2.1859, Koblenz AG
Gestorben: 6.1.1933

Fotografenlehre beim Bruder Adalbert Gassler in Trier D. Nach 1880 unterhielt Gassler Fotoateliers an verschieden Orten in der Schweiz, zum Teil zeitgleich, in Zürich, Davos, Glarus, Andermatt und Willisau. Militärsujets bilden einen Schwerpunkt von Gasslers Arbeit, deshalb auch die lange Präsenz in Andermatt, wo Gassler erstmals 1892 nachweisbar ist, und wo er ab 1897 dauerhaft tätig war. Seine Militärsujets vertrieb Gassler als Postkarten. Daneben gehörten Porträts und Landschaften zu seinen bevorzugten Themen. Nach Gasslers Tod wurde das Atelier in Andermatt von seiner Tochter Paulina weitergeführt.

EINZELPUBLIKATIONEN
Ruedi Gisler-Pfrunder, «Gottfried Gassler 1859-1933. Auf den Spuren eines Pioniers der Fotografie», Eigenverlag, Basel 2012.

SAMMELPUBLIKATIONEN
Karl Iten (Hg.), «Uri damals. Photographien und Zeitdokumente, 1855-1925», Gamma, Altdorf 1984; Paul Hugger (Hg.), «Bündner Fotografen. Biografien und Werkbeispiele», Offizin, Zürich 1992; Paul Hugger (Hg.), «Welten aus Fels und Eis. Alpine Fotografie in der Schweiz, Geschichte und Gegenwart», NZZ Libro, Zürich 2009; Hans Büchler, «Alltag und Festtag im oberen Toggenburg. Photographien 1880–1930», Toggenburger Verlag, Wattwil 2012.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Historisches Museum Obwalden, Sarnen 2016 («Im Bild. Historische Fotos kombiniert mit alten und zeitgenössischen Objekten»).

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