Gotthard Schuh, Kinderspiel, 1938.
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Rudolph, Charlotte

Geboren: 11.7.1896, Dresden
Gestorben: 2.9.1983, Hamburg

Nach der Ausbildung zur Fotografin bei Hugo Erfurth eröffnete Rudolph 1924 ein Fotostudio in Dresden und widmete sich in erster Linie Porträts und der Tanzfotografie. Insbesondere ihre Aufnahmen von Gret Palucca und Mary Wigman sind bekannt geworden. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Rudolph zeitweise auch in den USA. Ihr Archiv und Studio wurden bei der Bombardierung von Dresden zerstört. Werke von Rudolph werden in Museen, Bibliotheken und im Deutschen Tanzarchiv in Köln aufbewahrt.

EINZELPUBLIKATIONEN
»Die Verwandlungen der Mary Wigman», Urban, Freiburg 1930; Christiane Kuhlmann, «Bewegter Körper – Mechanischer Apparat. Zur medialen Verschränkung von Tanz und Fotografie in den 1920er Jahren an den Beispielen von Charlotte Rudolph, Suse Byk und Lotte Jacobi», Lang, Frankfurt 2003; «Charlotte Rudolph. Tanzfotografie 1924-1939», Steidl, Göttingen 2004.

SAMMELPUBLIKATIONEN
The Fugitive Gesture - Masterpieces of Dance Photography, Thames & Hudson, London 1994; «Gret Palucca», Olms, Zürich 2000.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Kunstsalon Marta Görtel, Berlin 1930.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
«Das Lichtbild» (internationale Ausstellung in München), 1930; Deutsches Historisches Museum Berlin, 2000 («Das Gesicht der Weimarer Republik»); Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Berlin 2001 («Frauenobjektiv»); Deutsches Hygiene-Museum Dresden, 2006 («Mythos Dresden»); Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen 2006 («Grosse Sprünge»).

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