Anita Niesz, Caroline Lanfranconi, Florenz 1958.
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Rathenau, Ernest

Geboren: 1897
Gestorben: 1986

Neffe des Politikers Walther Rathenau. Als leidenschaftlicher Kunstfreund übernahm Rathenau 1927 den Euphorion Verlag, baute eine bedeutende Kunstsammlung auf und war mit Künstlern wie Oskar Kokoschka, Gerhard Marcks, Lovis Corinth, Karl Hofer, Erick Heckel befreundet. Nachdem die Nazis ihn 1938 mit einem Berufsverbot belegten, wanderte Rathenau in die USA aus. Während des Kriegs war er in New York als Fotograf ansässig. Nach dem Krieg gründete Rathenau einen Kunstverlag und eine Kunsthandlung, die noch heute besteht.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Orientals. People from India, Malaya, Bali, China», Augustin, New York 1945; «Kinder vieler Länder», Fretz & Wasmuth, Zürich 1956; «Das Bild des Alters. 154 Aufnahmen aus vielen Ländern», Fretz & Wasmuth, Zürich 1960; «Oskar Kokoschka. Handzeichnungen, 1906-1965» (Hg.), Ernest Rathenau, New York 1966; «Karl Hofer. Das graphische Werk» (Hg.), Rathenau, Berlin 1969.

SAMMELPUBLIKATIONEN
«In memoriam Paul Gangolf», Rathenau, Berlin 1964; «Karl Schmidt-Rottluff. Das grafische Werk seit 1923», Rathenau, Berlin 1964.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Brooklyn Museum, New York 1943 («Allies of the Pacific»), 1950/51 («Photographs of Ernest Rathenau»).

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