Anita Niesz, Troyes, 1955/56.
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Uecker, Günther

Geboren: 13.3.1930, Wendorf

Kunststudium in Wismar (DDR) 1949-1953. Nach dem Juni-Aufstand setzte sich Uecker nach Westberlin ab, wo er in Kontakt mit abstrakter Kunst kam. Beschäftigung mit Religion und Philosophie. Übersiedelung in die BRD 1955. Weiterführendes Studium an der Kunstakademie Düsseldorf 1955-1957. Es entstehen die ersten Nagelbilder, die Uecker bekannt machten. 1961 schliesst sich Uecker der Künstlergruppe ZERO an, Zusammenarbeit mit Gerhard Richter. Ab den siebziger Jahren weist Ueckers Werk zunehmend politische Bezüge auf und thematisiert Umweltprobleme. Uecker lebt in Düsseldorf und in St. Gallen. Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fotografen Rolf Schroeter.

EINZELPUBLIKATIONEN
Alexander Tolnay, «Günther Uecker», Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 2005; «Geschriebene Bilder», Jovis, Berlin 2011; «Uecker», Nicolai, Berlin 2015.

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