Hans Staub, Markt an der Bahnhofstrasse, Zürich 1930.
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Winkler, Albert

Geboren: 7.8.1923, Zürich
Gestorben: 26.10.1978, Bern

Fotografenlehre in Zürich. Nach dem Krieg Reisen in Europa. Während acht Jahren Anstellungen in Fotoateliers in Zürich, hauptsächlich aktiv in den Bereichen Porträt und Sachaufnahme. Niederlassung in Bremgarten bei Bern 1953, Laborchef bei Zumstein AG, ab 1955 selbständiger Fotograf. Umzug nach Bern 1963. Soziale sowie Wirtschafts- und Industriereportagen. Fotografiierte in der Berner Künstlerszene, Aufträge für die Kunsthalle Bern. Winklers Fotografien erschienen in schweizerischen und ausländischen Zeitschriften wie Schweizer Illustrierte, Femina, Schweizerische Radiozeitung, Life Paris Match, Stern, Quick, London News. Während Winklers Reportagen sachlich-nüchtern gestaltet sind, orientierte sich Winkler für seine freien künstlerischen Arbeiten am französischen réalisme humain und am italienischen Neorealismo. Der Nachlass liegt beim Staatsarchiv des Kantons Bern.

EINZELPUBLIKATIONEN
Markus Schürpf/Bernhard Giger, «Albert Winkler. Fotografien 1950-1975» (Kat.), Limmat Verlag, Zürich 2011.

SAMMELPUBLIKATIONEN
«Weltausstellung der Photographie 1952 Luzern Schweiz» (Kat.), Genossenschaft Photoausstellung, Luzern 1952; «Ticino Tessin», Hallwag, Bern 1969; «Bern-Buch. Images du pays Bernois. The Heart of Switzerland», Buchverlag der Verbandsdruckerei, Bern 1953; «Bern 68. Lokalgeschichte eines globalen Aufbruchs», Hier und Jetzt, Baden 2008; «Herz im Emmental. Vom Leben mit einem Mythos», Limmat Verlag, Zürich 2011.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Kornhausforum, Bern 2011 («Albert Winkler. Fotografien 1950-1975»).

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Kunsthaus, Luzern 1952 («Weltausstellung der Photographie»); Kornhausforum, Bern 2011 («Wo endet die Stadt?»).

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