Gebrüder Taeschler, Atelierstudie, St. Gallen, 1870-1880
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Wick, Emil

Geboren: 1816
Gestorben: 1894

Pfarrerssohn, Ausbildung zum Mechaniker in Zürich, später zum Optiker und Eröffnung einer eigenen Werkstatt 1844 in Basel. von Wick sind nur wenige Daguerreotypien überliefert, dafür hat er Aufzeichnungen hinterlassen, die Aufschluss über seinen berufliche Laufbahn geben: „Als die Daguerreotypie aufkam, verlegte ich mich darauf und hatte solchen Erfolg, dass ich mich ganz darauf zu verlegen beschloss und 1854 mein optisches Lager verkaufte. Das Verfahren der Lichtbilder auf Metallplatten war sehr expeditiv, und die Zahl der von mir gelieferten Bilder muss 35 000 bis 40 000 betragen. Mühsam war die Arbeit nicht, aber sehr aufregend, auch Verdruss fehlte nicht, so dass ich froh war, um als kleiner Rentier leben zu können. Ich war 45 Jahre alt, als ich am 14. Juni 1861 mein Geschäft schloss.“ Fortan widmete sich Wick seinen Liebhabereien und reiste viel.

SAMMELPUBLIKATIONEN
«Damals in der Schweiz. Kultur, Geschichte, Volksleben der Schweiz im Spiegel der frühen Photographie», Huber, Frauenfeld 1980; «Im Licht der Dunkelkammer. Die Schweiz in Photographien des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung Herzog», Christoph Merian Verlag, Basel 1994; «Blickfänger. Fotografien in Basel aus zwei Jahrhunderten» (Kat.), Christoph Merian Verlag, Basel 2004.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Landesmuseum, Zürich 1994 («Im Licht der Dunkelkammer. Die Schweiz in Photographien des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung Herzog»); Historisches Museum, Basel 2004/05 («Blickfänger. Fotografien in Basel aus zwei Jahrhunderten»).

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