Hans Staub, Turnstunde, um 1940.
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Stauffer-Bern, Karl

Geboren: 2.9.1857, Trubschachen BE
Gestorben: 24.1.1891, Florenz

(eigentlich: Karl Stauffer) Aufgewachsen im Sensebezirk. Schulen in Bern. Zeichenunterricht bei Volmar in Bern 1872, bei Wenzel und beim Theatermaler Quaglio in München 1874. Kunstschule, später Akademie in München 1876-1880. Fotografien von eigener oder fremder Hand als Hilfsmittel für die Porträtmalerei. Erfolge als Porträtist in Berlin 1880-1888. Radierungen, Plastiken. Übersiedelung nach Rom 1888. Gefängnis und psychiatrische Klinik in Rom und Florenz 1889/90. Fotografie auch als Mittel der Selbstdarstellung. Für seine ab 1885 entstandene Bildnisserie „Galerie berühmter Zeitgenossen“ arbeitete Stauffer-Bern direkt nach fotografischen Vorlagen. Der fotografische Nachlass umfasst rund 50 Originalabzüge von eigener oder fremder Hand; er befindet sich in der Burgerbibliothek Bern, in der Schweizerischen Landesbibliothek und in der Zentralbibliothek Zürich.

EINZELPUBLIKATIONEN
Cäsar Menz, «Karl Stauffer-Bern und die Photographie», Kunstmuseum, Zürich 1978.

SAMMELPUBLIKATIONEN
«Photographie in der Schweiz von 1840 bis heute», Niggli, Teufen 1974; «Malerei und Photographie im Dialog von 1840 bis heute», Kunsthaus 1977; «Damals in der Schweiz. Kultur, Geschichte, Volksleben der Schweiz im Spiegel der frühen Photographie», Huber, Frauenfeld 1980; «Mit erweitertem Auge» (Kat.), Benteli, Bern 1986.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Kunsthaus, Zürich 1975 («Karl Stauffer»); Kunstmuseum, Bern 1978/79 («Karl Stauffer-Bern und die Photographie»).

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Kunsthaus/Schweizerische Stiftung für die Photographie, Zürich 1974 («Photographie in der Schweiz von 1840 bis heute», Wanderausstellung); Kunsthaus, Zürich 1977 («Malerei und Photographie im Dialog von 1840 bis heute»); Kunstmuseum 1986 («Mit erweitertem Auge. Berner Künstler und die Fotografie»).

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