Hans Staub, Tellensöhne an der Landesausstellung, Zürich 1939.
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Linck, Philipp Hermann

Geboren: 16.8.1866, Winterthur
Gestorben: 13.1.1938, Winterthur

Ältester Sohn von Johann Linck, dem Begründer der Linck-Dynastie. Zürcherisches Technikum Winterthur und Aneignung des Fotografenhandwerks im Familienbetrieb und 1885-1890 bei Brokesch in Leipzig, bei Bellingard (ab Frühjahr 1887) in Lyon und bei Benque in Paris. 1890-1894 Mitarbeit im Geschäft des Vaters in Winterthur. 1894 Übernahme des väterlichen Geschäftes. Ab 1895 Sekretär und später Präsident des Schweizerischen Photographenvereins. 1934 Übergabe des Geschäftes an Sohn Hans H. Linck. Porträts und Gruppenbilder, Architektur und Stadtaufnahmen, Panoramen, Dokumentation von Baustellen und Wohnbauten, „Hausfotograf“ des Architekturbüros Rittmeyer & Furrer, Winterthur, Industrie- und Maschinenaufnahmen. Seine Aufnahmen waren in Ausstellungen in ganz Europa vertreten. Medaillen (auch goldene) und Auszeichnungen in Brüssel 1902, Amsterdam 1902, Marseille 1903, St. Petersburg 1903, Genua 1905, Turin 1907; Ehrendiplom der Photographers Association of America 1907.

SAMMELPUBLIKATIONEN
«Photographie in der Schweiz von 1840 bis heute», Niggli, Teufen 1974; Elisabeth Breguet, «100 ans de photographie chez les Vaudois, 1839-1939», Payot, Lausanne 1981; «Photographie in der Schweiz von 1840 bis heute», Benteli, Bern 1992; «Industriebild. Der Wirtschaftsraum Ostschweiz in Fotografien von 1870 bis heute» (Kat.), Werd, Zürich 1994; Irma Noseda, «Die Fotografendynastie Linck in Winterthur und Zürich», Offizin, Zürich 1996; «Seitenblicke. Die Schweiz 1848 bis 1998 – eine Photochronik», Offizin, Zürich 1998; «Bilderstreit. Durchbruch der Moderne um 1930» (Kat.), Limmat, Zürich 2007.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Fotomuseum, Winterthur 1994 («Industriebild: Der Wirtschaftsraum Ostschweiz in Fotografien von 1870 bis heute»); Forum der Schweizer Geschichte, Schwyz 1998 («Seitenblicke. Die Schweiz 1848 bis 1998 – eine Photochronik», Wanderausstellung); Fotostiftung Schweiz, Winterthur 2007/08 («Bilderstreit. Durchbruch der Moderne um 1930»).

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