Yvan Dalain, „Geister-Express“, Zürich 1956.
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Linck, Ernst

Geboren: 13.2.1874, Winterthur
Gestorben: 21.2.1963, Zürich

Ernst genoss eine ähnliche Ausbildung wie sein Bruder Philipp Hermann Linck im Atelier des Vaters. Daneben war er vermutlich Hospitant an der Schule für Kunstgewerbliches Zeichnen und Modellieren am Technikum in Winterthur. Vermutlich ab 1894 Wanderjahre im Ausland. 1900-1906 Partnerschaft als Geschäftsteilhaber mit Cousin Philipp Hermann Linck im Haus Elsässer an der Marktgasse 24, wo dieser bereits seit drei Jahren ein Atelier betrieb. Daneben führten die beiden einen Laden an passantengünstiger Lage mit Ausstellungsraum am Limmatquai 18. 1906-1917 Atelierpartnerschaft Philipp & Ernst Linck im Neubau Urania (Sternwarte). Daraufhin richtete Ernst ein Atelier in den Denzlerhäusern an der Rämistrasse 3 ein, eine Türe entfernt vom Café Odéon; das Atelier wurde zu einem beliebten Künstlertreffpunkt. 1939 musste er es aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Auslandreisen im Auftrag verschiedener Schweizer Firmen und ausländischer Architekten, u. a. Brüssel, Rom, Florenz, Venedig, Karlsruhe, München, Stuttgart. Porträts und Gruppenbilder (im Atelier Ph. & E. Linck), Architekturfotografie, Hausfotograf der Architektin Lux Guyer, Landschaften, Kunstreproduktionen für Museen, Galerien und Künstler.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Philipp & Ernst Linck. Photographische Werkstätten», Heinrich Kraut, Zürich 1910.

SAMMELPUBLIKATIONEN
Peter Keckeis (Hg.), «Damals in der Schweiz. Kultur, Geschichte, Volksleben der Schweiz im Spiegel der frühen Photographie», Huber, Frauenfeld 1980; René Perret, «Frappante Ähnlichkeit. Pioniere der Schweizer Photographie», BEA, Brugg 1991; Irma Noseda, «Die Fotografendynastie Linck in Winterthur und Zürich», Offizin, Zürich 1996; «Bilderstreit. Durchbruch der Moderne um 1930» (Kat.), Limmat, Zürich 2007.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Fotomuseum, Winterthur 1996 («Die Fotografendynastie Linck. Ein bürgerliches Sittenbild. Auftragsfotografie als Spiegel der Winterthurer und Zürcher Gesellschaft 1864 bis 1949»); Fotostiftung Schweiz, Winterthur 2007/08 («Bilderstreit. Durchbruch der Moderne um 1930»).

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