Martin Glaus, „Tour de Suisse“, 1959.
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Linck

Fotografendynastie in Winterthur und in Zürich. Johann Linck (1831-1900) ist zu einem unbekannten Zeitpunkt zwischen 1852 und 1863 aus Deutschland eingewandert. 1864 ist er als Fotograf in Winterthur aktenkundig. 1894 übergibt er das Geschäft an den ältesten Sohn Philipp Hermann Linck (1866-1938), der das Technikum in Winterthur absolviert und sich das fotografische Handwerk in Leipzig, Lyon und Paris aneignet. 1934 übernimmt sein Sohn Hans H. Linck (1902-1949) die Firma in dritter Generation. Dessen Tod bedeutet das Ende des Familienunternehmens in Winterthur. Der Zürcher Zweig der Linck-Fotografen begann mit Philipp Linck (1862-1921), einem Neffen von Johann Linck. Bei seinem Onkel in Winterthur durchlief er eine Ausbildung als Fotograf und absolvierte im Anschluss einige Wanderjahre. 1884 eröffnete er ein Fotoatelier in Zürich, 1897 ein luxuriöses Atelier. 1900 holte er seinen Cousin Ernst Linck (1874-1963) ins Geschäft, von dem er sich 1917 wieder trennte. Nach seinem Tod wurde das Geschäft von seinem Sohn Max P. Linck (1898-1974) sowie dessen Mutter und Schwester bis zur Geschäftsaufgabe 1924 weitergeführt. Max. P. Linck verkleinerte das Geschäft, so dass es in seiner Wohnung Platz fand. Bis 1964 war er dort als Sach-, Industrie- und als wissenschaftlicher Fotograf aktiv.

EINZELPUBLIKATIONEN
Irma Noseda, «Die Fotografendynastie Linck in Winterthur und Zürich», Offizin, Zürich 1996.

SAMMELPUBLIKATIONEN
«Photographie in der Schweiz von 1840 bis heute», Niggli, Teufen 1974.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Schweizerische Stiftung für die Photographie, Zürich 1974 («Photographie in der Schweiz von 1840 bis heute» (Wanderausstellung); Fotomuseum, Winterthur 1996 («Die Fotografendynastie Linck. Ein bürgerliches Sittenbild. Auftragsfotografie als Spiegel der Winterthurer und Zürcher Gesellschaft 1864 bis 1949»).

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