Hans Baumgartner, Schornsteinfeger, Frauenfeld 1935.
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Keiser, Helen

Geboren: 27.8.1926, Zug
Gestorben: 20.12.2013

Kunstgewerbeschule Zürich 1942-1945. Grafikerin und Dekorateurin in Zürich, Genf, St. Gallen 1946-1957. Eine erste Reise 1952 mit der Ecole du Louvre (Griechenland, Türkei, Syrien, Jordanien) weckte eine lebenslange Liebe zum Nahen Osten. Keiser unternahm zahlreiche ausgedehnte Reisen in die Länder des Nahen Ostens und der arabischen Halbinsel. Als Fotografin Autodidaktin. Freie Fotojournalistin, Reportagen (Bild und Text) in Die Woche 1955-1969. Mit eigenen Fotos illustrierte Reisebücher. Vortragsreisen in Deutschland 1962-1987. Leiterin von Studienreisen 1975-1995. Zuger Anerkennungspreis 1983. Arnold Hottinger, Nahost-Korrespondent der NZZ, nannte Keisers Fotografien und Texte "einzigartige Dokumente".

EINZELPUBLIKATIONEN
«Salaam. Bordbuch einer Orientfahrt», Schweizer Verlagshaus, Zürich 1958; «Vagabund im Morgenland. Türkei, Syrien, Jordanien, Irak», Schweizer Verlagshaus, Zürich 1961; «Am Zürcher Sechseläuten», Verlag Berichtshaus, Zürich 1963; «Sie kamen aus der Wüste. Mit den Beduinen auf den Spuren der alten Nabatäer. Erlebnisse und Entdeckungen in Petra», Walter, Olten 1964; «Es begann mit Eulen und Mardern», Schweizer Verlagshaus, Zürich 1964; «Die Stadt der Grossen Göttin. Mit Archäologen zwischen Euphrat und Tigris», Walter, Olten 1967; «4000 Jahre Uruk», Walter, Olten 1967; «Arabia. Die Länder der arabischen Halbinsel», Silva, Zürich 1971; «Geh nicht über den Jordan. Schicksal Palästina», Rex, Luzern 1971; Hedwig Bolliger, «Die Schriftstellerin Helen Keiser. Ein Leben zwischen zwei Welten», Zuger Neujahrsblatt, Zug 1972; «Die kleine Beduinenfrau. Wege zwischen Wüste und Paradies», Rex, Luzern 1975; «Abenteuer schwarzes Gold. Begegnungen in Saudi-Arabien», Rex, Luzern 1977; «Tempel und Türme in Sumer. Archäologen auf der Spur von Gilgamesch», Walter, Olten 1977; «Die Söhne Nabayots. Beduinen, Forscher und Abenteurer in der Felsenstadt Petra», Walter, Olten 1977; «Suche nach Sindbad. Das Weihrauchland Oman und die altsüdarabischen Reiche», Walter, Olten 1979; «Ruf des Muezzin. Schwierige Liebe zwischen Europa und Orient», Rex, Luzern 1981; «Sohn der Beduinin», Rex, Luzern 1983; «Wolken über Korsika. Memoiren eines Eseltreibers», Rex, Luzern 1986; «Der blaue Engel. Eine Bildergeschichte aus der Wüste», Eigenverlag, Hausen a. A. 1993; «Die Oase», Giger und Kürz, Zug 1995; «Salaam – Verschwundenes Arabien. Fotografien und Texte», Scheidegger & Spiess, Zürich 2002.

SAMMELPUBLIKATIONEN
«Der Kanton Zug und seine Fotografen 1850-2000», Zürcher Druck + Verlag, Rotkreuz 2000.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Altstadthalle, Zug 2002 «Salaam»; Galerie Schmukuku, Zug 2002; Helferei, Zürich 2002; Nationalmuseum, Damaskus 2003; Universität, Sofia 2004; Städtische Gemäldegalerie, Plovdiv BUL 2004; Biblioteca Cantonale, Bellinzona 2004.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Galerie Artesol, Solothurn 2003 («Der andere Blick»).

FILME
Christoph Kühn, «Salaam» (Videoporträt von Helen Keiser), 1998.

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