Yvan Dalain, „Geister-Express“, Zürich 1956.
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Jacot-Guillarmod, Jules

Geboren: 24.12.1868, La Chaux-de-Fonds
Gestorben: 5.6.1925, Golf von Aden/Jemen

Studium der Medizin in Lausanne. Ab 1898 Arzt in Corsier, Lignières und Saint-Blaise. Biologische und archäologische Forschungen, begeisterter Alpinist und Fotograf. Als Arzt und Fotograf nimmt er 1902 und 1905 an zwei Himalaya-Expeditionen teil. Die eine hat den K2 zum Ziel, die andere den Kangchenjunga; in beiden Fällen muss der Aufstieg abgebrochen werden. Ab 1912 Direktor, später auch Besitzer der Psychiatrischen Klinik Château de Prilly in Lausanne, wo Jacot-Guillarmod ein Fotolabor einrichtete. 1919 Teilnahme an einer Mission des Roten Kreuzes nach Sibirien, wo Jacot-Guillarmod Kriegsgefangenenlager besuchte und ebenfalls fotografierte. 1925 bricht Jacot-Guillarmod in Kairo zu einer Afrika-Traversierung auf, muss die Reise aber im Gebiet der Grossen Seen krankheitshalber abbrechen. Er stirbt während der Heimreise auf dem Schiff und wird in Aden beigesetzt. Der Nachlass liegt bei der Bibliothèque de la Ville in La Chaux-de-Fonds. Er umfasst neben 74 Tagebüchern, die vierzig Jahre abdecken, rund 12 000 Stereoskopien.

EINZELPUBLIKATIONEN
«La Transylvanie», Imprimerie H. Wolfrath, Neuenburg 1891; «Album des cabanes du Club alpin Suisse», SAC, Bern 1898; «Six Mois dans l'Himalaya, le Karakorum et l'Hindu-Kush», Sandoz, Neuenburg 1904; «Trois ans chez les Canaques. Odyssée d'un Neuchâtelois autour du monde», Payot, Lausanne 1908; Charlie Buffet, «Pionier am K2 – Jules-Jacot Guillarmod», AS-Verlag, Zürich 2012.

SAMMELPUBLIKATIONEN
Elisabeth Breguet, «100 ans de photographie chez les Vaudois, 1839-1939», Payot, Lausanne 1981.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Musée d’Histoire Naturelle, Neuenburg 2012 («Partie d’échecs en Himalaya»).

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