Henriette Grindat, Tipasa, 1950/52.
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Glasson

Fotografendynastie in Bulle FR. Das Geschäft mit dem Namen „Photo-Hall“ wurde 1921 von Simon Glasson (1882-1960) eröffnet. Während achtzig Jahren wurde in der Photo-Hall alles gemacht, was ein Fotogeschäft einst ausmachte: Auftragsarbeiten, Bildreportagen für die Lokalpresse, Porträts, Hochzeitsbilder, Totenbilder, Passfotos, Laborarbeiten, Verkauf von Fotoapparaten und -zubehör. Es wurde auch eine grosse Zahl von Postkarten aus der Region hergestellt. Wie weit gespannt die Aktivitäten der „Photo-Hall“ waren, zeigt das Kundenregister, es umfasst 70 000 Namen. Neben den kommerziellen Arbeiten fotografierte Simon Glasson in den Freiburger und Walliser Alpen, er war zudem lange Zeit der fotografische Korrespondent im Greyerz für die Wochenzeitung L‘Echo illustré in Genf. Nach Simon Glassons Tod haben die Söhne Marcel und Paul-Henry das Geschäft weitergeführt. 2002 wurde es geschlossen. Der Nachlass, nahezu eine Million Negative, liegt beim Musée Gruérien in Bulle.

EINZELPUBLIKATIONEN
Pierre Savary, «Simon Glasson, un atelier de photographie en Gruyère», Editions La Sarine, Freiburg 2002.

SAMMELPUBLIKATIONEN
François Gos, «Die Schweiz», Franz Deuticke, Wien 1939.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Musée Gruérien, Bulle 2007 («Images pour mémoire).

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