Anita Niesz, Troyes, 1955/56.
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Distel, Herbert

Geboren: 7.8.1942, Bern

Kindheit in Bern. Zwei Jahre Grafikklasse an der Kunstgewerbeschule Bern. Studium der Lithografietechnik an der Ecole nationale supérieure des Beaux-arts in Paris 1963/64. In den sechziger und siebziger Jahren einer der führenden Vertreter der Berner Kunstszene. "Projekt Canaris" 1970: Ein riesiges Polyester-Ei wurde vor der Kanareninsel La Palma gewassert. Angetrieben von den Passatwinden erreichte es einige Monate später die Karibikinsel Trinidad, wo es zerschellte. Zwischen 1970 und 1977 entstand das heute legendäre Schubladenmuseum, das kleinste Museum für moderne Kunst des 20. Jahrhunderts mit Werken von mehreren hundert Künstlern. Grossformatige Polyesterplastiken, Wellblech- und Kartonreliefs, Film und Video, audiophonische Arbeiten. Distel bedient sich der Fotografie als künstlerisches Ausdrucksmittel.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Diesseits jenseits: Menschen aus Edgar Lee Masters „Spoon River Anthology“» (Kat.), Benteli, Bern 1990; «Das Schubladenmuseum/The Museum of Drawers 1970-1977», Scheidegger & Spiess, Zürich 2011.

SAMMELPUBLIKATIONEN
«Mit erweitertem Auge. Berner Künstler und die Fotografie» (Kat.), Benteli, Bern 1986.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Kunstmuseum, Bern 1990 («Diesseits jenseits: Menschen aus Edgar Lee Masters „Spoon River Anthology“»), 2012 («Hommage»); Kunsthalle Marcel Duchamp, Cully 2012 («Cuckoo’s Egg – Cadeau Empoisonné»).

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
10. Biennale, São Paulo 1969; 15. Biennale, São Paulo 1979; 42. Biennale, Vendig 1986; Kunstmuseum, Bern 1986 («Mit erweitertem Auge. Berner Künstler und die Fotografie»); Museum of Modern Art, New York 1999 («The Museum as Muse: Artists Reflect»).

FILME
Video: «Die Angst Die Macht Die Bilder des Zauberlehrlings (1993).

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