Hans Baumgartner, „Znünipause“, Sulgen 1939.
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Détraz, Antoine

Geboren: 1821, Lausanne
Gestorben: 12.6.1900, Genf

Ein Pionier der Fotografie in der Schweiz. Détraz soll bereits 1839 einen Daguerreotypen gebaut und damit Aufnahmen gemacht haben. Er ist zu diesem Zeitpunkt Schüler an der Kantonsschule in Lausanne, wo Marc Secretan Mathematik unterrichtet. Ausgebildeter Chemiker an der Académie de Lausanne 1848/49. Eröffnete 1849 in Lausanne ein Atelier für Daguerreotypie. Häufige Aufenthalte in Paris 1855-1874, wo er Umgang mit Berufskollegen pflegte und sich, wahrscheinlich bei Edouard Delessert und Olympe Aguado, fotografische Techniken aneignete. Ab 1860 Atelier in Vevey. 1862-1864 erster Direktor des von Constant Delessert 1862 gegründeten Atelier Photographique du Grand-Pont in Lausanne. Bestritt seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Landschaftsansichten. Eröffnete 1878 ein Studio in Genf, das er bis zu seinem Tod führte.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Châteaux et Villas des Bords du Lac Léman» (3 Bde.), 1887.

SAMMELPUBLIKATIONEN
Elisabeth Breguet, «100 ans de photographie chez les Vaudois, 1839-1939», Payot, Lausanne 1981; «Im Licht der Dunkelkammer. Die Schweiz in Photographien des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung Herzog», Christoph Merian Verlag, Basel 1994; «L‘ère du chamboulement. Lausanne et les pionniers de la photographie, 1845-1900», Musée Historique, Lausanne 1995; Alain Fleig, «Paul Vionnet: Au temps du calotype en Suisse romande», Ides et Calendes, Neuchâtel 2000.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Landesmuseum, Zürich 1994 («Im Licht der Dunkelkammer. Die Schweiz in Photographien des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung Herzog»).

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