Gotthard Schuh, Nonnen vor Leonardos Abendmahl, Mailand 1955.
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Riebicke, Gerhard

Geboren: 1878, Sonnewalde
Gestorben: 1957, Berlin

Studium in Tübingen, Hauslehrer in Posen, wo Riebicke sich die fotografische Technik selber aneignete. Bis Anfang zwanziger Jahre Pressefotograf in Berlin. In den Jahren 1925 bis 1935 war Riebicke einer der bedeutendsten Fotografen in den Bereichen Sport, Tanz und Nudismus (FKK) in Deutschland. Seine Aufnahmen erschienen in mehreren Nummern des Jahresbandes Das Deutsche Lichtbild. Riebickes Fotoarchiv in Berlin wurde 1944 durch einen Bombenangriff weitgehend zerstört. Nach seinem Tod wurde der Rest des Archivs weggeworfen.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Das Sportfoto», Knapp, Halle 1936; «So macht man Sportaufnahmen!», Zeiss, Jena 1937; «Photographien» (Kat.), Galerie Bodo Niemann, Berlin 2000.

SAMMELPUBLIKATIONEN
Hans Suren, «Der Mensch und die Sonne», Dieck & Co., Stuttgart 1924; «Foto-Auge. 76 Fotos der Zeit», Akademischer Verlag, Stuttgart 1929; «Film und Foto» (Kat.), Tagblatt-Buchdruckerei, Stuttgart 1929; «Das Aktfoto» (Kat.), Bucher, München 1985; «Wir sind nackt und nennen uns du: Von Lichtfreunden und Sonnenkämpfern. Eine Geschichte der Freikörperkultur», Anabas, Giessen 1989; «Nackt unter Nackten» (Kat.), Fotomuseum, München 1990; «1000 Nudes. A History of Erotic Photography from 1839-1939», Taschen, Köln 1994; «The Body. Photoworks of the Human Form», (Kat.), Thames & Hudson, London 1994.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Galerie Niemann, Berlin 2000 («Photographien»).

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Ausstellungshallen Interimstheaterplatz, Stuttgart 1929 («Film und Foto», Wanderausstellung des Deutschen Werkbundes); Stadtmuseum, München 1985 («Das Aktfoto»); Fotomuseum, München 1990 («Nackt unter Nackten»).

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