Monique Jacot, Yvette Gyger, Boncourt 1988.
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Meuser, Karl

Geboren: 26.6.1899, Bad Wörishofen D
Gestorben: 27.2.1969, Engelberg

Aus Bayern stammend absolvierte Meuser in den 1910er Jahren eine Fotografenlehre bei seinem Onkel Othmar Rutz in St. Moritz. Als deutscher Soldat verwundet im Ersten Weltkrieg. Rückkehr nach St. Moritz. 1929 Eröffnung eines eigenen Fotoateliers in Engelberg. Kurzzeitige Zusammenarbeit mit dem Fotografen und Grafiker Herbert Matter 1930/31. Fotografische Auftragsarbeiten bis 1969. Meusers Landschaftsausnahmen fanden im Tourismusgeschäft Verwendung und prägten über Jahrzehnte das Bild Engelbergs als hochalpiner Kurort. Der Nachlass umfasst über 2000 grossformatige Glasplatten sowie mehrere hundert Filmnegative und wird im Stiftsarchiv des Klosters Engelberg verwahrt.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Das Buch vom Bruder Klaus», Verlag Hess, Basel 1942.

SAMMELPUBLIKATIONEN
"Ski. Jahrbuch des Schweizerischen Skiverbandes», Schweizerischer Skiverband, Zürich 1934; Matthias Christen, «Das Photostudio Karl Meuser. Eine Engelberger Institution», in: Ängelbärger Zyt/Engelberger Jahrbuch 2008, Einwohnergemeinde, Engelberg 2008; Paul Hugger (Hg.), «Welten aus Fels und Eis. Alpine Fotografie in der Schweiz, Geschichte und Gegenwart», NZZ Libro, Zürich 2009.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Tal Museum, Engelberg 2008 («Karl Meuser. Ein photographischer Rundgang durch die Landschaft und Geschichte des Tales»).

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