Hans Baumgartner, Pfingstrennen, Frauenfeld 1935.
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Goetz, Emil

Geboren: 6.3.1869, Unterseen BE
Gestorben: 6.9.1958, Luzern


Bilddatenbank

Fotografenlehre bei C. Lichtenberger, einem Deutschen, der zwischen 1870 bis 1896 in Interlaken ein Fotostudio betrieb. Wanderjahre in Paris und Südfrankreich. Übernahm 1893 mit W. Goetz das Fotoatelier von Heinrich Pompeati in Luzern, das er 1947 an Wilhelm Wyss verkaufte. Goetz zog mit einer Balgenkamera über Land und erledigte in den Dörfern alle anfallenden fotografischen Arbeiten. Goetz war bekannt für Tempo und Effizienz; er lichtete bis zu 200 Erstkommunikanten an einem einzigen Tag ab. Herstellung von Ansichtskarten, die er mit seinem Partner W. Goetz, möglicherweise sein Bruder, im eigenen Verlag (“Photogr. Kunstanstalt und Verlag“) vertrieb. Ein Konvolut von ca. 500 Aufnahmen liegt beim Staatsarchiv des Kantons Nidwalden in Stans.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Nidwaldner Impressionen 1900-1945», Historischer Verein Nidwalden, Stans 2001.

SAMMELPUBLIKATIONEN
«Schweizer Rinderrassen. Prämierte Tiere der schweizerischen landwirtschaftlichen Ausstellung», Brunner, Zürich 1925; Karl Iten (Hg.), «Uri damals, Photographien und Zeitdokumente 1855-1925», Gamma, Altdorf 1984; Angelo Brocca, «Lugano in cartolina tra i due secoli», Casagrande, Lugano 1986; René Perret, «Frappante Ähnlichkeit. Pioniere der Schweizer Photographie», BEA, Brugg 1991; «Der Kanton Zug und seine Fotografen 1850-2000», Zürcher Druck + Verlag, Rotkreuz 2000; Luca Bettosini/Danilo Pagnutti, «C’era una volta il Ticino», Fontana, Pregassona 2004.

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