Hans Staub, Murmelspiel, um 1933.
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Bertschinger, Adolf

Geboren: 19.10.1899, Volken ZH
Gestorben: 27.5.1985, Männedorf

Abgebrochenes Gymnasium. Lehre als Maschinenschlosser bei Sulzer in Winterthur. Absolvierung des Technikums Winterthur, Diplom 1925. An Lungentuberkulose erkrankt, wird Bertschinger nach Davos zur Kur geschickt. Nach seiner Heilung baut er sich in Klosters eine neue Existenz auf. Er kaufte um 1929 (anderen Quellen zu Folge um 1933) das Fotogeschäft von Albert Büchi. Der Laden führte mehrheitlich seine Frau, Emma Kündig, während Bertschinger zu Fuss oder mit den Ski auf Fototouren ging. Die Aufnahmen verwendete er für Postkarten, die er selber vervielfältigte. Er malte auch gern. Bertschinger beschäftigte in seinem Geschäft Berufsfotografen, von denen er das Fotografieren und die Labortechnik lernte. Aus gesundheitlichen Gründen wurde das Geschäft um 1940 liquidiert. Nach einer Umschulung zum Berufsschullehrer für Metallarbeiter arbeitete Bertschinger auch als Zeichner bei den Bündner Kraftwerken. Er war zudem weiterhin als Maler aktiv. Das erhaltene malerische Werk Bertschinger ist umfangreicher als das fotografische.

SAMMELPUBLIKATIONEN
Paul Hugger (Hg.), «Bündner Fotografen» (Kat.), Offizin, Zürich 1992.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
Bündner Kunstmuseum, Chur 1992 («Bündner Landschaftsfotografen»).

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