Hans Baumgartner, Seeüberquerung mit dem Fahrrad, am Bodensee 1963.
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Acklin, Emil

Geboren: 27.10.1889, Ennetbaden AG
Gestorben: 2.5.1976, Zürich

Studium der Romanistik in Bern, Paris, Florenz, Rom. Bezirksschullehrer im Kanton Aargau. Sprach- und Musiklehrer. Sozialdemokrat, Kommunist, Oberleutnant. Als Fotograf Autodidakt. Mit Willi Münzenberg und anderen Gründung des Zürcher Arbeiter-Foto-Bundes (AFB) 1929. Dieser betrachtete die «Photographie als Waffe im Dienst des Klassenkampfes» im Sinne eines 1926 erfolgten Aufrufs von Münzenberg, Gründer und Verleger der Berliner Arbeiter-Illustrierten-Zeitung. Der AFB war eine kulturelle Selbsthilfeorganisation, er verstand sich als «technische Hilfstruppe des Proletariats». Seine Mitglieder – 30 nicht übersteigend – waren fast alle Arbeiter. Acklin fotografierte insbesondere Ereignisse im Umfeld der Aktivitäten der KP. Publikationen in Der Kämpfer, AIZ, Zürcher Illustrierte, Arbeiter-Fotograf. Acklins Fotos sind eine wichtige Quelle der Zeitgeschichte. Der nicht vollständig erhaltene Nachlass befindet sich grösstenteils im Bildarchiv zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Zürich.

SAMMELPUBLIKATIONEN
«Heraus aus Dreck, Lärm und Gestank. Bilder einer Arbeiter-Fotoausstellung» (Kat.), TAMedia, Zürich 1987; «Photographie in der Schweiz von 1840 bis heute», Benteli, Bern 1992.

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
«Heraus aus Dreck, Lärm und Gestank», Wanderausstellung 1987/88.

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