Martin Glaus, Zeitungskiosk, Spanien 1958.

Balthasar Burkhard, Das Bett (Fotoleinwand mit Markus Raetz), 1969/1970. © Estate Balthasar Burkhard

DEMNÄCHST
Balthasar Burkhard

10. Februar 
bis 21. Mai 2018

Vernissage:
9.2., ab 18 Uhr

In einer grossen Retrospektive würdigen das Fotomuseum und die Fotostiftung den Schweizer Künstler Balthasar Burkhard (1944–2010). Burkhards Schaffenszeit umspannt ein halbes Jahrhundert: Von seinen fotografischen Anfängen in der Ausbildung bei Kurt Blum über seine Rolle als Chronist der Gegenwartskunst bis zu seinem internationalen Durchbruch als Fotokünstler. Burkhard war einer der ersten, der die Fotografie als monumentales «Tableau» in die zeitgenössische Kunst überführte. Er interpretierte den Körper als Skulptur und nutzte die Leinwand, um die Fotografie von ihrer Abbildfunktion zu befreien. An über 150 Werken und Werkgruppen spürt die Ausstellung der künstlerischen Selbsterfindung eines Fotografen nach, an der sich gleichsam die Ausformung des Mediums Fotografie als Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ablesen lässt. Die in zwei Teile gegliederte Schau findet parallel in den Räumen des Fotomuseum und der Fotostiftung statt.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation bei Steidl. Realisiert in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang in Essen und dem Museo d’arte della Svizzera italiana, Lugano. 

Begleitprogramm 

7. März 2018, 18.30 Uhr: Die Grafikerin Trix Wetter über ihre Zusammenarbeit mit Burkhard

15. April 2018, 11.30 Uhr: Der Filmemacher Bernhard Giger über Burkhard und die Berner Szene

6. Mai 2018, 11.30 Uhr: Der Verleger Lars Müller über seine Zusammenarbeit mit Burkhard

Mit grosszügiger Unterstützung durch die Vontobel-Stiftung und Swiss Re. Weitere Unterstützung durch die Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft, Avina Stiftung, Walter Haefner Stiftung, Dr. Werner Greminger-Stiftung, Burgergemeinde Bern, Stadt und Kanton Bern, Ars Rhenia Stiftung und Jean Genoud.