Anonym, Caroline Douchin (née Fabre), Daguerreotypie, 1850-1860

Auto-Occasionsmarkt, Detroit, 1953 © Emil Schulthess / Fotostiftung Schweiz / ProLitteris

Emil Schulthess – Retrospektive

Fotostiftung Schweiz, Winterthur
7. September 2013 bis
23. Februar 2014

Das Thema «Kunst und Wissenschaft» bildet den gemeinsamen Nenner zahlreicher Ausstellungen und Veranstaltungen, die im Herbst 2013 in Winterthur organisiert werden. Der Beitrag der Fotostiftung Schweiz gilt dem Werk von Emil Schulthess (1913–1996). Schulthess hat die Fotografie immer wieder eingesetzt, um neue Territorien zu erkunden und das Wissen über unseren Planeten zu vermitteln. Die intensive Beobachtung der Natur gehörte ebenso zu seinen Schwerpunkten wie die Erforschung anderer Kulturen und Lebensbedingungen. Nachdem sich Schulthess in den dreissiger Jahren vor allem als Grafiker einen Namen gemacht hatte, trat er in der Nachkriegszeit als Fotograf und Gestalter von Bildbänden sowie als Pionier der Farbfotografie in Erscheinung. Grosses Aufsehen erregte Schulthess 1950 mit einem 360°-Panorama der Mitternachtssonne, das sein internationales Renommee begründete. Seine in den 50er und 60er Jahren publizierten Bücher über Afrika, die USA, China oder die Sowjetunion gehören zu den populärsten Bildbänden ihrer Zeit. Schulthess’ fotografischer Nachlass wird seit 2010 von der Fotostiftung Schweiz betreut und aufgearbeitet. Die Resultate können nun in einer ersten grossen Retrospektive der Öffentlichkeit vorgestellt werden. 

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Mit Unterstützung von: Bundesamt für Kultur, Migros Kulturprozent, Lotteriefonds des Kantons Zürich, Memoriav, Baugarten Stiftung, Sophie und Karl Binding Stiftung, Walter B. Kielholz Stiftung.