Hans Baumgartner, Seeüberquerung mit dem Fahrrad, am Bodensee 1963.

Cunningham, Imogen

* 12.4.1883, † 24.6.1976

Chemiestudium an der Universität Washington in Seattle 1901-1907. Arbeit im Porträtstudio des "Indianerfotografen" Edward S. Curtis. 1909 Stipendium für die Technische Hochschule Dresden, wo Cunningham im Bereich der Fotochemie forschte. In Europa Bekanntschaft mit dem Fotografen Alfred Stieglitz. 1910 Rückkehr in die USA, Eröffnung eines eigenen Porträtstudios in Seattle. 1920 Umzug mit der Familie nach San Francisco. 1932 Mitgründerin der Gruppe f/64, die eine gegen den Piktorialismus gerichtete Ästhetik vertrat. Arbeit für diverse Magazine und zunehmendes Interesse für die „Street Photography“. Auf Einladung von Ansel Adams erhält Cunningham 1945 einen Lehrauftrag an der California School of Fine Arts in San Francisco. Cunninghams bevorzugte Objekte waren Motive aus der Pflanzenwelt. Grosse Bekanntheit erlangten auch ihre Akt- und Porträtaufnahmen.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Imogen Cunningham: Portraiture», Little, Brown & Company, Boston 1997; «Imogen Cunningham: On the Body», Little, Brown & Company, Boston 1998; «Imogen Cunningham 1883-1976», Taschen, Köln 2001; «Imogen Cunningham: Flora», Little, Brown & Company, Boston 2001; «Imogen Cunningham: Platinum/Palladium», 21st Editions, 2012; «Imogen Cunningham, 1883-1976» (Kat.), Fundación Mapfre, Madrid 2012.

EINZELAUSSTELLUNGEN
Brooklyn Academy of Arts and Sciences, New York 1929; Fundación Mapfre, Madrid 2012 («Imogen Cunningham, 1883-1976»).

GRUPPENAUSSTELLUNGEN
«Film and Foto», Stuttgart 1929 (Wanderausstellung des deutschen Werkbundes).

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