Anonym, Caroline Imhof-Hünerwadel, Daguerreotypie, um 1850.

Hashiguchi, Georg

* 1949

Hashiguchi begann in den sechziger Jahren mit einer sozialdokumentarischen, humanistisch grundierten Porträtfotografie, die sich zu einer visuellen Soziologie der japanischen Gesellschaft ausgeweitet hat. Hashiguchi deckt das ganze gesellschaftliche Spektrum ab. Der Arbeit und den verschiedenen Berufen kommt dabei, wie beim deutschen Fotografen August Sander, ein besonderes Gewicht zu. Die Porträtierten schauen meist direkt in die Kamera, und Hashiguchi versieht die Aufnahmen mit stichwortartigen Angaben zu den abgebildeten Personen und einem kurzen Text über ihre Lebensumstände.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Seventeen’s Map», Bungei Shunju Sha, Tokio 1988; «Zoo», Jojo Senta Shuppankyokou, Tokio 1989; «Father», Bungei Shunju, Tokio 1990; «Couple», o.V., o.O. 1992; «Berlin», Ohta Shuppan, Tokio 1992; «Work 1991-1995», Media Factory, Tokio 1997; «Dream» Media Factory, Tokio 1997; «Freedom», Kadokawa Shoten, Tokio 1998; «The Look», Mitropa, Tokio 1998; «Seventeen», Sangyo Hanshu Center, Tokio 2007.

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