Henriette Grindat, Am Times Square, New York 1968.

Fuhrmann, Ernst

* 19.11.1886, † 18.11.1956

Fuhrmann war Kaufmann, Verlagsleiter, Philosoph, Schriftsteller und Begründer einer organisch-ökologischen Denkweise, die der „Biosophie“ nannte. Ernst Jünger nannte Fuhrmann einen „Verfasser genialisch verworrener Bücher“. 1922 begann er mit dem Aufbau eines fotografischen Archivs, das der Erforschung der Pflanzenwelt dienen sollte. Seinen fotografischen Mitarbeitern, unter ihnen Albert Renger-Patzsch, gab er exakte Anweisungen, wie sie die von Fuhrmann auswählten und beschriebenen Pflanzen zu fotografieren hatten. Fuhrmann fotografierte auch selber und gehört zu den Wegbereitern der Neuen Sachlichkeit. 1938 emigrierte Fuhrmann nach New York, wo er nahezu vergessen starb.

EINZELPUBLIKATIONEN
«Spiegel des Mahatma», Folkwang, Hagen 1921; «China, das Land der Mitte», Folkwang, Hagen 1921; «Das Tier in der Religion», Müller, München 1922; «Afrika. Sakralkulte. Vorgeschichte der Hieroglyphen», Folkwang, Hagen 1922; «Der Bienenmensch», Auriga, Darmstadt 1924; «Die Welt der Pflanze», Auriga, Berlin 1924; «Der Geächtete», Folkwang-Auriga, Friedrichssegen 1931; «Sammelausgabe aus den Schriften von Ernst Fuhrmann», 9 Bde., Folkwang-Auriga, Friedrichssegen 1931; «Grundformen des Lebens», Lambert Schneider, Heidelberg 1962; «Was die Erde will. Eine Biosophie», Mattes & Seitz, München 1986.

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