Yvan Dalain, „Geister-Express“, Zürich 1956.

Wild-Siber, Anny

* 1865, † 1942

Jüngste Tochter des Seidenfabrikanten Gustav Siber. Nach der Heirat mit Emilio Wild 1893 Umzug ins Piemont, das ihre zweite Heimat wird. Die Firma Wild & Abegg in Borgone di Susa bei Turin ist sehr erfolgreich und ermöglicht der Familie ein komfortables Leben. Wild-Siber beginnt zu malen und wird später zur leidenschaftlichen Fotografin. Auf der Terrasse ihrer Villa gestaltet sie Blumenarrangements und Stillleben für die Kamera. Weitere Sujets umfassen Familienbilder, das Gesellschaftsleben, Stimmungsbilder, Reise- und Landschaftsaufnahmen aus den Alpen, den Dolomiten, von Venedig und Nordafrika und anderen Orten. Wild-Siber interessiert sich für Panorama- und Stereoaufnahmen, experimentiert mit verschiedenen Farbverfahren und dreht ab Mitte der 1920er Jahre 16-mm-Filme. In den 1930er Jahre stellt sie in piktorialistischer Manier ausgeführte „Drucke“ her, die in verschiedenen internationalen Salons für Kunstfotografie gezeigt werden. Mitglied der Società Fotografica Subalpina. Der fotografische Nachlass wird bei der Fotostiftung Schweiz in Winterthur verwahrt.

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Nachlass bei der Fotostiftung Schweiz

Umfang Ca. 200 Schwarzweiss-Abzüge, Glasnegative, Stereonegative, Autochrome- und Uvachrom-Glasplatten
ThemenStillleben, Blumen, Genrebilder, Gesellschaft, Landschaft, Reisefotografie
Zeitraum1900 bis ca.1940
CopyrightFotostiftung Schweiz


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