Hans Staub, Murmelspiel, um 1933.

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Michael ASCHWANDEN
Geboren:  29.8.1865
 Seelisberg
Gestorben:  19.6.1940
 Flüelen


Bauernsohn. Kantonsschule Altdorf. Lithografenlehre und Gesellenzeit bei Benziger in Einsiedeln 1882-1889. Lithograf und Zeichner in München 1889-1892, Studium an der dortigen Akademie. Kauf einer Plattenkamera 1898, autodidaktische Ausbildung zum Fotografen. Landschaftsaufnahmen von Uri, Porträts im eigenen Wohnatelier, Verlag für Lichtdruck-Postkarten 1900-1910. Umzug nach Flüelen 1912, Eröffnung eines Fotogeschäftes, wo Porträts, Gruppenaufnahmen, Landschaften, Lebenswelt. 1912-1928 fotografierte Aschwanden jeweils im Sommer an der Axenstrasse die Durchreisenden, die Abzüge stellte er an Ort und Stelle in einer mobilen Dunkelkammer her. Aschwandens Aufnahmen sind für das Urnerland von grossem dokumentarischem Wert.
Gruppenausstellungen:
Forum der Schweizer Geschichte, Schwyz 1998 («Seitenblicke. Die Schweiz 1848 bis 1998 - eine Photochronik», Wanderausstellung).
Sammelbände:
«Schweizer Volksleben. Sitten, Bräuche, Wohnstätten», Bd. 2, Eugen Rentsch, Erlenbach 1930; Karl Iten, Karl Iten (Hg.), «Uri damals», Gamma, Altdorf 1984; Paul Hugger, «'Der schöne Augenblick'. Schweizer Photographen des Alltags», Offizin, Zürich o.J. (1989); «Seitenblicke. Die Schweiz 1848 bis 1998 - eine Photochronik» (Kat.), ib. 1998.