Hans Baumgartner, Pfingstrennen, Frauenfeld 1936.
Anton Krenn
Das Garnieren, Dottikon 1927
© Fotostiftung Schweiz

Anton Krenn

Geb. 31.12.1874 Johnsdorf/Oesterreich, gest. 12.12.1958 in Zürich.

Geht als Handwerker auf die Wanderschaft, lässt sich später in Zürich nieder, wo er als Schuhmacher arbeitet. Findet Zugang zum Journalismus und wird Reporter für die Depeschen-Agentur, die Basellandschaftliche Zeitung, den Täglichen Anzeiger von Thun. Redaktor des Boten vom Walensee. Reportagen über den Brand von Zizers verschaffen Krenn 1897 Zugang zu überregionalen und ausländischen Zeitungen. Wird freier Reporter und kauft sich eine Kamera. Ausbildung beim Photographen Enderli in Zürich. Ist als "rasender Reporter" 1898 beim Attentat auf Kaiserin Elisabeth in Genf dabei und photographiert 1900 die Ermordung König Umbertos in Monza. Seine versierten Bildberichte verschaffen Krenn nach dem Ersten Weltkrieg eine Art Monopolstellung. Aufträge aus Deutschland und England. Nachdem ein Augenleiden Krenn zur Aufgabe der Photographie zwingt, arbeitet er nach 1940 als schreibender Journalist weiter.


Nachlass bei der Fotostiftung Schweiz

Umfang

Gesamtes Negativarchiv, Kontaktkopien, Zeitungsdokumente, ca. 10'000 Einheiten

Themen

Reportage, Journalismus, Politik, Alltag, Agentur, Schweiz, Europa

Zeitraum

1900-30er Jahre

Copyright

Fotostiftung Schweiz