Anonym, Porträt von 3 Kindern, Ferrotypie, 1860er-1870er Jahre

Workshop für Schulklassen zur aktuellen Ausstellung

«Bilder zwischen Krieg und Frieden»

7. März bis 17. Mai 2015

Karabulak, Inguschetien, Russische Föderation, 2003

Seit über zehn Jahren arbeitet Meinrad Schade (*1968) an seinem Langzeitprojekt «Vor, neben und nach dem Krieg». Er bereiste Regionen im heutigen Russland und Staaten der ehemaligen Sowjetunion wie die russischen Teilrepubliken Tschetschenien und Inguschetien, Kasachstan, Berg-Karabach und die Ukraine, um sich in ausführlichen Reportagen mit ehemaligen, noch schwelenden und vielleicht wieder ausbrechenden Konflikten zu befassen.
Der Fotograf nimmt bei seinen Reisen in Kriesenregionen vor allem Nebenschauplätze, persönliche Schicksale und die Langzeitfolgen für Mensch und Natur in den Fokus und entwirft ein beunruhigendes Bild eines fragilen existenziellen Zustands zwischen Katastrophe und Normalität.
Während einer dialogischen Führung durch die Ausstellung beschäftigen wir uns mit diesem labilen Zustand zwischen Krieg und Frieden und diskutieren anhand der Fotografien, welche Auswirkungen Krieg auf unseren Alltag hat.

  • Stufen: Mittel- und Oberstufe, Gymnasium und Berufsschulen
  • Dauer: 1, 5 Stunden (dialogische Führung)
  • Leitung: Fanny Vogler
  • Termine: nach Absprache
  • Ort: Fotostiftung Schweiz
  • Kosten: Die Kosten für die städtischen Kindergärten und Schulklassen übernimmt die Stadt Winterthur. Alle übrigen und auswärtige bezahlen für die Workshops:

    bis 1 ½ Stunden Fr. 160.–
bis 2 ½ Stunden Fr. 230.-
  • Anmeldung für städtische Schulklassen: www.museumspaedagogik.winterthur.ch
  • Anmeldung: vermittlung@remove-this.fotostiftung.ch

  • Vertiefung für Lehrpersonen mit Fanny Vogler:
    11.03.2015, 18.30 - 19.15 Uhr



    Fotostiftung Schweiz
    Anmeldung: vermittlung@remove-this.fotostiftung.ch


Impressionen aus dem Workshop «1914/18 – Schöner wär's daheim» © Stephan Schenk

Sunday Early Bird

Workshop für Kinder von 5 bis 9 Jahren

© Katharina Rippstein

Kinder ab 5 Jahren erleben Fotografie in der jeweils aktuellen Ausstellung im Fotomuseum Winterthur oder der Fotostiftung Schweiz. Sie erfahren, was Fotografinnen und Künstler interessiert, wie diese die Welt ihn ihren Bildern zeigen und welche Mittel ihnen beim Fotografieren zur Verfügung stehen.
Da die Beschäftigung mit Bildern auch immer Lust macht, etwas selber auszuprobieren, haben die Kinder Gelegenheit im praktischen Teil eigene Werke zu gestalten. Am Ende des Workshops präsentieren die Kinder ihre Ideen, zeigen die entstandenen Fotos oder Zeichnungen oder führen die Erwachsenen durch die Ausstellung.

 

SONNTAG, 15. MÄRZ 2015, 10.30 – 12 UHR:
Paul Strand (Fotomuseum Winterthur)
Auf seinen zahlreichen Reisen fotografierte der Amerikaner Paul Strand Menschen, die ihm begegneten. Doch was erfahren wir eigentlich über eine Person, wenn wir ihr Foto betrachten? Beim Ausstellungsrundgang lassen wir uns von den Porträts zu Geschichten inspirieren und gestalten anschliessend selber eine fantasievolle Bildergeschichte.

SONNTAG, 12. APRIL 2015, 10.30 – 12 UHR:
Wir experimentieren mit der Lochkamera (Fotostiftung Schweiz)
Wer wissen will, wie Fotografie eigentlich funktioniert, ist bei diesem Workshop genau richtig: Wir betrachten eine Kamera von innen, fotografieren mit einer einfachen Lochkamera und entwickeln im Fotolabor gemeinsam eigene Bilder.

SONNTAG, 14. JUNI 2015, 10.30 – 12 UHR:
Achtung, fertig, los! Sportfotografie anno dazumal und heute (Fotostiftung Schweiz)

SONNTAG, 6. SEPTEMBER 2015, 10.30 – 12 UHR:
Tierisch! (Fotomuseum Winterthur)

SONNTAG, 15. NOVEMBER 2015, 10.30 – 12 UHR:
Oronato/Krebs (Fotomuseum Winterthur)

SONNTAG, 17. JANUAR 2016, 10.30 – 12 UHR:
Rudolf Lichtsteiner (Fotostiftung Schweiz)


Standardworkshop

Fotogramm – Zeichnen mit Licht

Fotogramm 2014 (© Fanny Vogler)

Wie das Abbild unserer Welt festgehalten werden kann, hat viele Forscher und Erfinder Jahrhunderte lang beschäftigt, bis im 19. Jahrhundert die Lösung gefunden wurde. Das war eine aufregende Entdeckung. Ein Abglanz davon lässt sich im Fotolabor erfahren, wenn mit Licht, einem Motiv oder Gegenstand und Chemikalien plötzlich ein Bild entsteht. Dieser Moment ist immer wieder faszinierend.

Bis heute gibt es Fotografen und Künstler, die mit dieser Technik experimentieren. Im Workshop liegt der Schwerpunkt auf dem Gestalten und Entwickeln von Fotogrammen. Diese Laborarbeit, welche die SchülerInnen selbst durchführen, kann mit einem kurzen Besuch in einer aktuellen Ausstellung im Fotozentrum ergänzt werden. Dabei soll deutlich werden, welches Wissen und Können die analoge Fotografie erfordert.

  • Stufen: Mittel-/Oberstufe, Berufs- und Kantonschulen
  • Dauer: 2 - 2,5 Std.
  • Termine: nach Absprache
  • Ort: Fotostiftung Schweiz, Fotomuseum Winterthur
  • Leitung: Fanny Vogler
  • Anmeldung: www.museumspaedagogik.winterthur.ch
Weitere Informationen zur Ausstellung und Bildmaterial unter: