Hans Staub, Umsiedlung von Bauern am Sihlsee, 1933.

Workshop für Schulklassen zur aktuellen Ausstellung

1914/18 – Bilder von der Grenze
1914/18 –  Stephan Schenk, Kreuzweg
7. Juni bis 12. Oktober 2014

«SCHÖNER WÄR’S DAHEIM»

 

Fotopostkarte: Porträt eines Soldaten des 35. Berner Gebirgsbataillons mit kleiner Ziege im Arm, 1917, Anonymer Fotograf, Sammlung Fotostiftung Schweiz

Der Erste Weltkrieg gilt als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Die Schweiz blieb dabei vom Schlimmsten verschont. Dennoch erschütterte der Grosse Krieg die ganze Gesellschaft. Das zeigt sich etwa in einer Fülle von Fotopostkarten, die während der Grenzbesetzung 1914 – 1918 von den Soldaten nach Hause geschickt wurden. Es waren originale Fotografien, in Kleinstauflagen auf Fotopapier vergrössert. Sie zeigen spontane Schnappschüsse, Gruppenportraits, Männer bei der Arbeit und in geselliger Runde, militärische Rituale oder Blödeleien und geben so einen Einblick in eine Zeit, die geprägt war von Entbehrungen und Sorgen, aber auch von Solidarität und Verbundenheit.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine textile Arbeit von Stephan Schenk, der 14 Fotografien der grössten Schlachtfelder zu monumentalen Wandteppichen verarbeiten liess.

Bei der dialogischen Führung setzen wir uns mit den Bild- und Textdokumenten auseinander und erfahren beim Lesen der persönlichen Zeilen, was die Männer beim endlosen Warten an der Grenze beschäftigte.

  • Stufen: Mittel- und Oberstufe, Gymnasium und Berufsschulen
  • Dauer: 1 bis 1,5 Stunden
  • Termine: nach Absprache
  • Ort: Fotostiftung Schweiz
  • Leitung: Fanny Vogler
  • Kosten: Die Kosten für die städtischen Kindergärten und Schulklassen übernimmt die Stadt Winterthur. Alle übrigen und auswärtige bezahlen für die Workshops:

    bis 1 ½ Stunden Fr. 160.–
bis 2 ½ Stunden Fr. 230.-
  • Anmeldung: www.museumspaedagogik.winterthur.ch

  • Vertiefung für Lehrpersonen:
 Donnerstag, 12. Juni 2014, 18.30 – 19.15 Uhr, Fotostiftung Schweiz mit Fanny Vogler
  • Anmeldung: vermittlung@remove-this.fotostiftung.ch


Impressionen aus dem Workshop «1914/18 – Schöner wär's daheim» © Stephan Schenk

Standardworkshop

Fotogramm – Zeichnen mit Licht

Fotogramm 2014 (© Fanny Vogler)

Wie das Abbild unserer Welt festgehalten werden kann, hat viele Forscher und Erfinder Jahrhunderte lang beschäftigt, bis im 19. Jahrhundert die Lösung gefunden wurde. Das war eine aufregende Entdeckung. Ein Abglanz davon lässt sich im Fotolabor erfahren, wenn mit Licht, einem Motiv oder Gegenstand und Chemikalien plötzlich ein Bild entsteht. Dieser Moment ist immer wieder faszinierend.

Bis heute gibt es Fotografen und Künstler, die mit dieser Technik experimentieren. Im Workshop liegt der Schwerpunkt auf dem Gestalten und Entwickeln von Fotogrammen. Diese Laborarbeit, welche die SchülerInnen selbst durchführen, kann mit einem kurzen Besuch in einer aktuellen Ausstellung im Fotozentrum ergänzt werden. Dabei soll deutlich werden, welches Wissen und Können die analoge Fotografie erfordert.

  • Stufen: Mittel-/Oberstufe, Berufs- und Kantonschulen
  • Dauer: 2 - 2,5 Std.
  • Termine: nach Absprache
  • Ort: Fotostiftung Schweiz, Fotomuseum Winterthur
  • Leitung: Fanny Vogler
  • Anmeldung: www.museumspaedagogik.winterthur.ch
Weitere Informationen zur Ausstellung und Bildmaterial unter: